Design Pattern // Architektur eines ETL-Prozesses — wie sich schlechte Daten sauber isolieren lassen

Ein einziger nicht konvertierbarer Datums-Text, und der ganze ETL-Lauf bricht ab. Das hier vorgestellte Design Pattern für die Architektur eines ETL-Prozesses verhindert genau das: schlechte Daten werden isoliert, nicht weitergereicht. TL;DR — was dieser Artikel zeigt: Voraussetzung. Grundverständnis von ETL-Prozessen. Konzeptueller Artikel — kein Schritt-für-Schritt-Tutorial. Wurzel der Artikelserie: Datenqualität in einem ETL-Prozess; der vorliegende Artikel ist der Architektur-Teil. … Weiterlesen

Datenqualität // Grundlagen der Typ-Konvertierung mit T-SQL — CAST, CONVERT, TRY_CAST und TRY_CONVERT im Vergleich

Ein Datum aus einer CSV-Datei landet als Text in der Datenbank — und plötzlich wird aus dem 2. November der 11. Februar. Solche stillen Fehlinterpretationen sind der Klassiker bei der Typ-Konvertierung in SQL Server. Wer CAST, CONVERT, TRY_CAST und TRY_CONVERT samt Style-Parameter kennt, vermeidet sie. Das Wichtigste vorab: Voraussetzung: SQL Server mit SSMS; die Beispiele sind reines T-SQL ohne Sample-Datenbank. Dieser Artikel … Weiterlesen

Design Pattern // Sichere Typ-Konvertierung mit T-SQL — Fehler erkennen, statt den ETL-Prozess abzubrechen

Ein einziger nicht konvertierbarer Wert — ein 25.5 in einer Integer-Spalte, ein leerer String, ein Datum wie 20240230 — und der ETL-Lauf bricht mitten im Import ab. Wer Textdaten aus Vorsystemen lädt, kennt das: Die Lieferung hält sich nicht an die vereinbarte Schnittstelle, und ein nacktes CONVERT wirft eine Exception, statt den fehlerhaften Wert sauber zu protokollieren. Dieser Artikel beschreibt ein Design … Weiterlesen

Design Pattern // Protokollierung eines ETL-Prozesses — wie sich Lauf, Komponente und Aktion auswertbar protokollieren lassen

Ein ETL-Prozess endet ohne Exception — aber wurde wirklich alles geladen, was hätte geladen werden müssen? Allein der Umstand, dass ein Prozess nicht abgebrochen ist, sagt noch nichts darüber, ob er auch das getan hat, was von ihm erwartet wurde. Ein les- und auswertbares Protokoll macht den Unterschied zwischen Bauchgefühl und belastbarer Aussage. Dieses Design … Weiterlesen

SSIS vs. SQL: Lesbarkeit und Wartbarkeit — wie viel SQL gehört in ein SSIS-Paket?

Drei Wege, dieselbe ETL-Aufgabe in SSIS abzubilden. Einer braucht 10 Minuten und ist nachvollziehbar. Einer braucht Stunden, 40 Data Flow Tasks und überlebt die nächste Anforderungs-Änderung nicht. Die Frage „wie viel SQL gehört in ein SSIS-Paket?“ entscheidet über Wartbarkeit, Lesbarkeit und Entwicklungs-Tempo — nicht über Tool-Loyalität. Was dich erwartet: Voraussetzung: SQL Server 2017+ und SSIS 2017+ … Weiterlesen

SSIS vs. SQL: Quellcodeverwaltung — warum SP-Diffs lesbar sind und `.dtsx`-Diffs nicht

Zwei Versionen eines SSIS-Pakets diffen — selbst eine triviale Umbenennung erzeugt acht „geänderte Bereiche“ im XML, und der Diff lokalisiert den eigentlichen Edit nicht einmal korrekt. Dieselbe Modifikation in einer Stored Procedure zeigt drei Zeilen Diff, in 30 Sekunden reviewbar. Source-Code-Management ist eine Wartbarkeits-Entscheidung — keine Tool-Frage, sondern eine Artefakt-Format-Frage. Was dich erwartet: Voraussetzung: SQL Server … Weiterlesen

SSIS vs. SQL: Identitätswechsel — wie ein Agent-Job an die Ressourcen kommt, die er braucht

Ein SQL-Server-Agent-Job, der auf einem File Share lesen soll, scheitert mit Login failed — der Service-Account des Agents hat dort keine Berechtigung. Die Lösung ist ein Identitätswechsel (englisch impersonation) zur Laufzeit, im SQL Server Agent über einen Proxy-User. Eine Sackgasse bleibt: reine Transact-SQL Script-Steps unterstützen keinen Identitätswechsel — der Workaround ist, das T-SQL in ein SSIS-Paket als Wrapper zu packen. Was dich … Weiterlesen

SSIS vs. SQL — wann SSIS, wann reines T-SQL, wann beides kombinieren?

SSIS, T-SQL oder eine Kombination beider? Den einen richtigen Weg gibt es nicht. Was es gibt, ist eine Handvoll Entscheidungs-Kriterien, an denen jede konkrete Wahl — Technologie wie Einsatz-Umfang — gemessen werden sollte: Lesbarkeit, Quellcodeverwaltung, Identitätswechsel. Diese Artikel-Serie nimmt sich diese drei Achsen vor und liefert pro Achse ein konkretes Argument. Wer bei der ETL-Tool-Wahl ohne diese Kriterien argumentiert, landet … Weiterlesen

Komplexe SQL-Statements kommentieren — parallele Inline-Dokumentation, die die Lesbarkeit nicht zerstört

Wer ein 200-Zeilen-SELECT mit rekursiver CTE schreibt, versteht es beim Schreiben vollständig — und drei Wochen später kein Wort mehr davon. Inline-Kommentare sind das Sicherheitsnetz dagegen. Das Problem: schlecht gesetzt, zerstören sie genau die Lesbarkeit, die sie retten sollen. Was dieser Artikel zeigt: Voraussetzung: Die Beispiele laufen gegen AdventureWorksDW2017 (Tabelle [dbo].[DimEmployee], rekursive CTE über ParentEmployeeKey). SSMS dient als Beispiel-Editor — die … Weiterlesen

Namenskonvention für SSIS-Tasks — damit das Ausführungsprotokoll endlich lesbar ist

Ein SSIS-Paket schlägt fehl, du öffnest das Ausführungsprotokoll, um die Ursache zu finden — und stehst vor einer Baumstruktur, in der die Tasks nicht in der Reihenfolge ihrer Ausführung stehen, sondern alphabetisch nach Namen. Bei komplexen Paketen wird dieses Protokoll schlicht unlesbar. Die gute Nachricht: Eine durchdachte Namenskonvention löst das Problem vollständig — ganz ohne … Weiterlesen