Datenqualität: Dimensionen und Fehlerklassen — der Theorie-Rahmen hinter den SQL-Prüfungen

Über Datenqualität wird viel geschrieben und wenig gemessen. Allein das deutschsprachige Praxis-Standardwerk zum Thema listet sechzig mögliche Qualitätskriterien — von Aktualität bis Zuverlässigkeit —, und selbst die knappen Modelle kommen noch auf sechs bis fünfzehn Dimensionen. Dabei ist der Kern erstaunlich handfest: Ein Datenfehler, der beim Laden abgefangen wird, kostet eine Meldung. Derselbe Fehler, der … Weiterlesen

Maximal-Vorlage statt leeres Repo — ein Claude-Code-Setup, das sich per /init selbst zuschneidet

Jedes neue Projekt beginnt mit demselben Ritual: leeres Repo anlegen, dann Ordnerstruktur, Konventionen und Workflow-Dateien aus dem letzten Projekt zusammensuchen — und die Hälfte vergessen. Eine Claude-Code-Vorlage kann diesen Reflex umdrehen: Statt mit nichts zu starten und mühsam aufzubauen, startet man mit allem — und lässt ein Interview löschen, was das Projekt nicht braucht. Genau … Weiterlesen

Skills vs. Rules in Claude Code — was automatisch lädt, was auf Abruf kommt und was es an Kontext kostet

Im .claude/-Ordner eines Claude-Code-Projekts liegen Rules und Skills nebeneinander: Markdown-Dateien, die fast gleich aussehen — und sich genau gegensätzlich verhalten. Claude Code Rules sind bei jedem Session-Start vollständig im Kontext; ein Skill kostet fast nichts, bis es jemand aufruft. Wer das verwechselt, packt entweder alles in Rules und bezahlt jede Session dafür — oder erwartet von einem Skill, … Weiterlesen

SQL-Schema deployen ohne Migrations-Tool — Verzeichnis-Konvention statt Flyway oder Liquibase

Das Schema steht — und jetzt? Der Reflex heißt Flyway oder Liquibase. Aber ein Migrations-Tool ist für ein kleines, datenbank-zentriertes Projekt oft mehr Apparat, als die Aufgabe verlangt: eine eigene Versions-Tabelle, eine Runtime-Abhängigkeit, ein Format, an das man sich bindet. Es geht auch anders. Ein SQL-Schema deployen ohne Migrations-Tool heißt: ein paar Konventionen, idempotente Skripte und ein … Weiterlesen

Datenqualität mit SQL prüfen — ein konfigurierbares Framework, das schlechte Daten generisch aufspürt

Ein Fremdschlüssel ins Leere ist schnell beschrieben — ein country_code, zu dem es keinen Eintrag in den Stammdaten gibt — und überraschend leicht falsch geprüft. Die intuitivste Formulierung ist ausgerechnet die gefährlichste: NOT IN (SELECT …) liest sich wie deutsche Prosa, kippt aber lautlos um, sobald die Referenzspalte einen einzigen NULL enthält. Dann meldet die Prüfung null verwaiste Sätze, läuft grün durch und … Weiterlesen

Duplikate finden mit SQL — von COUNT(*) > 1 bis zusammengesetzte Schlüssel

GROUP BY … HAVING count(*) > 1 ist vielleicht das meistgetippte SQL-Snippet der Welt — und trotzdem stolpert es an zwei Stellen, die kaum jemand auf dem Schirm hat: bei zusammengesetzten Schlüsseln und bei NULL. Ausgerechnet beim Umgang mit fehlenden Werten in einer eindeutigen Spalte sind sich SQL Server und Postgres nämlich uneinig — der eine erlaubt … Weiterlesen

Daten mit SQL validieren — Wertebereiche, Pflichtfelder und die NULL-Falle

Eine Wertebereichsprüfung, die grün durchläuft, ist kein Beweis für saubere Daten. Wer WHERE alter < 0 OR alter > 120 schreibt, um unplausible Altersangaben zu finden, übersieht stillschweigend jede Zeile, in der alter gar keinen Wert hat — denn ein Vergleich mit NULL ergibt in SQL weder wahr noch falsch, sondern unbekannt. Genau dieser fehlende Pflichtwert kippt später den Load ins strikt modellierte Ziel. Daten mit … Weiterlesen

Datenmigration: SQL Server nach PostgreSQL — der vollständige Leitfaden

Eine Datenmigration von SQL Server nach PostgreSQL scheitert selten am eigentlichen Kopieren der Daten. Sie scheitert an den stillen Unterschieden, die erst im Ziel auffallen: datetime, das keine Zeitzone kennt, bit, das kein boolean ist, ein IDENTITY, das zur Sequenz wird, und eine Collation, die plötzlich case-sensitiv vergleicht. Wer SQL Server nach PostgreSQL migrieren will, kopiert nicht einfach Tabellen — er übersetzt Typen, Schema, … Weiterlesen

Migration verifizieren — Datenqualität und Zeilen-Abgleich nach dem Umzug

Die Zeilenzahlen stimmen — Tabelle für Tabelle, Quelle gegen Ziel, alles grün. Und trotzdem ist die Migration nicht fertig. In einer Spalte sind aus NULL-Werten leere Strings geworden, in einer anderen hat der Umweg über eine CSV-Datei die letzte Nachkommastelle eines Betrags gerundet, und ein paar Umlaute sind zu Fragezeichen zerfallen. Gleiche Anzahl ist nicht gleiche Daten — … Weiterlesen

T-SQL nach PL/pgSQL portieren — Prozeduren und Funktionen migrieren

Die Daten sind drüben, das Schema steht — und dann liegen da 200 Stored Procedures, die kein Werkzeug für dich übersetzt. pgloader migriert Tabellen und Daten, aber die Logik in Prozeduren, Funktionen und Triggern bleibt liegen. Das ist die Phase, die wirklich Arbeit macht: T-SQL nach PL/pgSQL portieren, Zeile für Zeile, mit Verständnis statt Suchen-und-Ersetzen. Die gute Nachricht: Der … Weiterlesen